Jahresbericht der Regionalgruppe Surselva 2010 / 11
Narzissenwanderung
Nachdem sie schon einmal verschoben worden war, konnten wir unsere Narzissenwanderung in Seewis endlich nachholen. Das Wetter war nicht auf unserer Seite, doch das tat unserer Stimmung kein Abbruch. Mit Claudia Hertner zu wandern, war interessant, sie erklärte uns sehr vieles über die Narzissen, aber auch allgemein über die Anwendungen von den verschiedenen Pflanzen und Kräutern. Es war ein lehrreicher Tag in angenehmer Atmosphäre.
Zirkus
Da wir das letzte Jahr beim Circus Nock noch in guter Erinnerung hatten, besuchten wir ihn auch das Jahr in Flims. Am 14. August war es dann soweit, 32 Personen waren dabei und alle waren gespannt. Wir sahen mehrere Tiernummern mit Pferden, Zebras oder Kamelen oder die extrem schnelle Rollschuhnummer, und auch den Komiker, der es verstand uns bestens zu unterhalten.
Wir haben es wieder einmal genossen, immer wieder gestaunt und viel gelacht - die Zeit verging sehr schnell in dieser bunten Welt wo alle träumen.
Sternenwarte Mirasteilas in Falera.
Die Elterngruppe Surselva ging zuerst gemeinsam essen und dann machten wir uns auf dem Weg Richtung Sternwarte. Der 6. Oktober war perfekt weil die Sterne besonders gut standen, sagten diese Hobbyastronomen. Im rollstuhlgängigen Gebäude gingen wir die Sterne beobachten, und uns wurde auch vieles über die regulären Planeten wie z.B .der Merkur, Venus, Erde, Jupiter, Saturn erklärt. Und man merkte auch bei den Hobbyastronomen, dass es um Genauigkeit und Präzision geht. Sie sind von den Sternen fasziniert und auch das konnten sie und gut an diesem Abend weitervermitteln.
Yoga
Der Yogaabend in November musste kurzfristig abgesagt werden da unsere Yogalehrerinnen krank wurde.
Konzert
Im Dezember in der Erlöserkirche in Chur genossen wir wieder ein herrliches Konzert mit wunderschönen Liedern und auch die Besucher sangen kräftig mit. Aber auch das Lichtspiel ergab eine warme Atmosphäre in der Kirche. Der Gospeltrain Felsberg kann nicht nur schön singen, sie unterstützen auch Menschen die wie der Chorleiter Jörg Kaufmann immer sagt:“ Nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen“
Langlaufen
Im Januar hatten wir Langlaufen in Campra im Tessin auf das Programm, doch konnte es mangels Teilnehmern nicht durchgeführt werden.
Ernährung
Am 2. März referierte Frau Renata Gienal, Ernährungsberaterin in Kantonsspital Chur bei uns in der Gruppe über Ernährung und Behinderung. Es wurde über Mangelernährung, Untergewicht aber auch Übergewicht gesprochen. Sie konnte etliche Tipps geben für unsere Jugendliche mit speziellen Bedürfnissen.
Doch sagte Frau Gienal auch noch einen schönen Satz.“Im Vordergrund sollte auch die Freude am Essen sein. J“ !!!!
Somit durften wir auch mal was anderes hören.
Infos
Mit Irene Bärtsch war ich am 28. Mai 2010 an der GV von Insieme und an diesem Abend wurde Regula Kaufmann im Insieme-Vorstand gewählt. Nochmals herzliche Gratulation.
Am 5. und 6. Juni war Elternbetreuerinnentreffen in Winterthur mit dem Thema“ Förderung sexueller Gesundheit von Kindern und Jugendlichen mit cerebralen Bewegungseinschränkungen“ und einer kompetenten Referentin, Frau Elisabeth Schütz .
Frau Schütz ist ein sehr praktisch denkende Referentin und so war Sie auch sehr offen auf das Thema eingegangen mit uns Frauen. Am Sonntag war der Austausch unter den Frauen ein wichtiger Bestandteil von diesem Wochenende.
Mitte November war in Zürich die Tagung „ Tag der Arbeit“ und es wurde intensiv in Gruppen oder in Plenum nach möglichen Lösungen der 6. IV-Revision oder die Quotenreglungen diskutiert. Es war ein informativer und interessanter Tag.
Ende November haben wir die Elternbetreuerinnen gemeinsam einem Teil vom Jahresprogram für 2011 zusammen gemacht und dieser ist auch auf unsere Homepage ersichtlich.
Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung.
Da wir das letzte Jahr in Ilanz am 3 Dezember mit einem Infostand anwesend waren entschieden Ida und ich auch das Jahr präsent zu sein. Diese Jahr wurde vom unseren Präsidenten Georg Fromm eine Medienmitteilung gemacht und so getrauten sich schon mehr Personen an unserem Stand. Es entstanden auch immer wieder gute Gespräche und so konnten wir auch wieder etliche Informationen weitergeben.
Am 22. März war ich in Chur an der Fachveranstaltung zum Thema Sexualität und Behinderung. Es gab auch verschiedene Workshops zu diesem Thema. Diese Tagung war mehr für Personen, die in den Institutionen arbeiten ausgerichtet, doch waren auch betroffene Eltern anwesend. Somit durften wir feststellen, dass viele Institutionen ein Sexualitätskonzept haben, doch dass umsetzen und darüber reden noch eine schwierige Sache ist.
Danis, im Mai 2011 Alexa Schmid