Jahresbericht Elterngruppe Chur 10/11
Dieses Jahr möchte ich zuerst noch einen kurzen Rückblick auf den Juni 2010 machen. Da besuchten Ida Caduff, Alexa Schmid, Iréne Bärtsch und ich in Winterthur das Elternbetreuerinnenwochenende. Das Thema war „Sexualität und Behinderung“. In Esther Schütz hatten wir eine kompetente und erfahrene Referentin, die uns das Thema kurzweilig und auch mal mit etwas Humor näher brachte.
Auch im Juni fand unsere Narzissenwanderung in Seewis statt. Petrus meinte es leider nicht allzu gut mit uns. Trotzdem durften wir einen schönen Tag zusammen verbringen. Claudia Hertner lehrte uns allerlei Interessantes über die verschiedenen Pflanzen.
Anfangs September trafen wir uns wieder zu einem Frauenabend im Restaurant Brauerei.
Neu trafen wir uns dieses Jahr abwechslungsweise mal im Restaurant Brauerei, mal in der Autobahnraststätte Heidiland. Das Heidiland ist so auch etwas näher für die Prättigauer und für unsere 2 treuen Frauen aus Buchs. So waren wir 2 x in der Brauerei und 1 x im Heidiland. Waren wir einmal nur ein kleines Grüppchen von 4 Frauen, so zählten wir dafür ein andermal sogar 10.
Im September begannen wir zu fünft einen Kurs für Autogenes Training. In sieben Teilen wurde uns die konzentrative Selbstentspannung durch Rosmarie Hosig näher gebracht. Es war gar nicht immer einfach, mal für eine Stunde ganz abzuschalten und sich nur auf sich selbst zu konzentrieren. Doch in unserer hektischen Zeit tut gerade das zwischendurch richtig gut, und so vermissten wir diesen Donnerstag nach Kursende gerade etwas. Denn sich zu Hause auch mal nur hinzusetzen und Zeit für sich zu nehmen, bleibt leider oft nur ein guter Vorsatz.
Wir Elterngruppenleiterinnen haben beschlossen, dass wir Anlässe vermehrt für alle Gruppen zusammen organisieren, da wir häufig alle etwas mit schwindenden Teilnehmerzahlen kämpfen.
Ende September wurde die Vereinigung Cerebral auf den Hof von Maja und Benno Niggli eingeladen. Nach einem Apéritif zeigte uns Benno den Kükenstall. An diesem Sonntag war dieser leider gerade leer. Es hausen dort jedoch bis zu 18‘000 kleine Küken, die die Nigglis nach der Schlüpfung bis zu einem Alter von 18 Wochen grossziehen. Anschliessend kommen die jungen Hennen in einen Legebetrieb.
Da dieser letzte Sonntag im September leider recht kühl war, verlegte Maja den z’Mittag kurzfristig ins Schützenhaus von Grüsch, wo wir in wohliger Wärme mit feinen selbstgemachten Würsten verköstigt wurden. Ein herzliches Dankeschön für diesen gemütlichen Tag.
Am 5. Dezember besuchten wir gemeinsam wieder ein Gospelkonzert vom Gospeltrain Felsberg. Dieses Mal fand dies in der Erlöserkirche von Chur statt. Einmal mehr wurden wir von den tollen Gesängen begeistert. Im Restaurant Otello assen wir anschliessend einen feinen z’Nacht.
„Ernährung und Behinderung“ hiess das Thema, zu dem uns die Ernährungsberaterin Renata Gienal Anfang März in der Argo Ilanz einen Vortrag hielt. Schade, waren wir von unserer Gruppe nur zu zweit. Der Abend war nämlich sehr interessant. Bei allen Problemen, die mit dem Thema Essen auftauchen können, ist die wichtigste Botschaft doch, dass Essen Freude und nicht Frust bereiten soll.
Am 9. April trafen wir uns zu unserem alljährlichen Frühlingsbrunch im Plankis. Einmal mehr wurden wir so richtig verwöhnt und alles war mit viel Liebe hergerichtet.
Das diesjährige Elternbetreuerinnen-Wochenende findet dieses Jahr Ende Mai in Nottwil statt. Dazu gehört auch eine Führung durch das Paraplegikerzentrum Nottwil. Ich werde mit Alexa Schmid und Iréne Bärtsch daran teilnehmen.
Im Juni treffen wir uns dann noch zu einem gemütlichen Abschlussabend.
Domat/Ems, 2011 Sandra Tönz